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Februar-Preisrätsel (2019)

Kalte Luft, kalte Nase, tja das ist auch im Februar so bei uns! Und immer noch atmen wir Wolken aus…. Herzlich willkommen auf der Jungviehweide!

Wir schneiden Wurzelschnittlinge. Wir das sind diesmal die Lehrlinge Henrike, Fabia und Tobi ohne Gärtnermeister Sebastian, der ist nämlich auf Winterreise, stattdessen ist Gärtnerin Marie dabei.

„Wie kann man nur nach Feuerland in den Urlaub fahren?“
„Vielleicht ist es dort wärmer? Grins.“
„Nein, ich glaube, der Name lenkt nur davon ab, dass es dort saukalt ist. Oder?“
„Egal, wann kommt Sebastian denn wieder?“

Wikipedia weiß auch einiges zu Feuerland. Fürs Rätsel ist das aber nur indirekt bedeutsam: Bei der Erkundung der Magellanstraße 1520 fanden Magellan und seine Männer im Norden keine Siedlungen, doch im Süden der Meerenge sahen sie, wie Antonio Pigafetta, der Chronist Magellans, berichtet, des Nachts vom Schiff aus viele Feuer. Der Generalkapitän Magellan nannte das Land entsprechend „Feuerland“. (https://de.wikipedia.org/wiki/Feuerland, abgerufen am 25.1.2019)

„Jetzt kommt die weiße Sorte dran, die mit den Miniblüten. Hier sind schon mal die Schildchen.“
„Von der haben wir nicht so viele Mutterpflanzen, ich schätze es reicht nur für 10 Anzuchtplatten.“
„Ich tippe auf 12.“
„Mein Tipp: 10,3 Platten ganz genau.“
„Klar Tobi! Weißt Du noch, was es mit der Sorte auf sich hat – sonst wollen doch immer alle große Blüten?“
„Ich weiß, dass sie trotz ihrer Höhe von 1,00 bis etwa 1,30 m gut standfest ist, wuchsfreudig und wirklich vital, schließlich habe ich sie drei Jahre lang beobachtet und alles genau in mein Heft notiert. Sebastian beobachtet sie glaube ich noch etwas länger, denn sie ist ja ein Zufallssämling hier aus der Gärtnerei.“
„Ach ja.“
„Was ich Euch noch dazu sagen kann ist, dass der Trend, also genauer gesagt: ein Trend, gerade die naturhafteren Pflanzen beachtet, also hier die Sorten mit den kleineren Blüten und natürlicherem Charme. Sie machen deswegen nicht nur im Prachtstaudenbeet eine gute Figur, sondern auch in naturhaften Pflanzungen mit Gräsern oder Wiesencharakter.“
„Dann passt sie gut zu Monarda, Echinaceen und Miscanthus?“
„Ja, sie haben ähnliche Standortansprüche.“
„Ich würde sie mit Polygonum amplexicaule zusammenpflanzen oder Veronica in Weiß, das ist mal etwas abwechslungsreicher.“
„Auch eine gute Idee.“
„Sie hat ja so ein sanft-grünliches Auge, da gefiele mir auch ein Reitgras dazu und eine feine weiße Aster. Edel und fröhlich – so würde ich das dann charakterisieren.“
„Das hier ist schon die Platte Nr. 9. Na, ob das wirklich mehr als 10 Topfplatten gibt?“

Ein Garten sei ein Irrtum ohne diese Gattung, sagt Karl Foerster. Und er hat auch den allerbesten Staudennamen gefunden, der je (für eine Sorte der gesuchten Gattung) vergeben wurde, findet die Autorin dieses Rätsels. Obwohl der Spinat-vertilgende-Matrose als Name für eine gut wüchsige, neuere Sorte schwer zu toppen ist.

Nun aber zur Rätselsorte: die diesmal Gesuchte hat kleine Blüten, die weithin sichtbare, weiße Dolden bilden. Namensgebend wurde aus diesem Grund eine kleinere Göttin der Griechen, die wörtlich übersetzt “die Schneeweiße” genannt wird, eine Göttin der sanften Brisen und des Schnees. (Wikipedia, abgerufen am 25.1.2017)

Welche Pflanze aus der neuen Welt suchen wir?
Und welche kleinblütige, „allerliebste“ Sorte, wie Sebastian immer so schön sagt?

Die Rätselfrage lautet:

Welche Pflanze aus der neuen Welt suchen wir?

Die Lösungsantwort:

Gewonnen haben:

Andrea Schiele
Christiane Packheiser
Kerstin Juilfs
jeweils 3 x ein Einkaufsgutschein in Höhe von 20 €