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Februar-Preisrätsel (2012)

Auf der Jungviehweide ist’s Winter, die Rinder sind im Stall und schauen nach draußen. Vielleicht würden sie auch gerne draußen sein, so wie die anderen Tiere, die dort drüben am Waldrand friedlich grasen….. wer weiß. Grüß Gott bei uns.

Noch haben Ausbilder, Gärtner und Lehrlinge Zeit für kleine Rechercheprojekte und Unterweisungen zu besonderen Themen, Neuheiten usw.

Gärtnermeister Sebastian hatte verschiedene Aufgaben zu Schattengärten verteilt: die Lehrlinge Max, Tobi und Joana sollten dazu Vorschläge machen und Praktikantin Lilly sollte nach Bedarf ihr Wissen zu den Lebensbereichen einbringen.

"Nun zu Dir Max. Warum hast Du denn für deinen Schattengarten nur eine einzige Staude ausgewählt? Das ist mir jetzt doch zu einfach."
"Weil ich diese Pflanze mag, sie ist auch im Winter schön grün – dieses Jahr besonders -, im Sommer frisch hellgrün und die Blätter sind fest, fast schon ledrig. Ich hab mal einen großen Abhang gesehen, der damit bewachsen war, bei den Wasserfällen am Albrand irgendwo."
"Ja, gut beobachtet. Schluchtwald nennt sich der typische Naturstandort, da gehören auch die feuchten Standorte um die Wasserfälle dazu! Wächst aber auch gerne in Felsspalten, oder Brunnenschächten, wo andere nicht mehr genug Licht bekommen."
"Außerdem ist dieser Garten auch eine Weiterentwicklung von Entwürfen aus Lillys langweiliger Zeitschrift für Landschaftsarchitekten, da sind oft nur wenige Arten, dafür aber viele!"
"Soso. Faulheit würde ich sagen, aber nicht schlecht begründet."
"Ja, eben puristisch oder wie das heißt."
"Wir könnten ja noch die Ziersorte mit den gewellten Rändern dazu nehmen."
"Also, ich möchte, dass ihr beide, Lilly und Du, da noch mal etwas weiterdenkt, wir sind ja schließlich Staudengärtner, da solltet ihr doch wenigstens noch 3 bis 4 Pflanzen finden, die zusätzliche Vielfalt und jahreszeitliche Aspekte mitbringen, alles klar?"
"Ja, Chef."

Am nächsten Tag:
Na, ihr Profis, was ist Euch noch eingefallen?"
"Also Sebastian, schau mal, wir haben einen Hauseingang mit Böschung und Steinmauern im Schatten von zwei Ahornen und einen Boden mit hohem Humusanteil."
"An Pflanzen ergänzen wir meinen genialen Entwurf nun noch um die Haselwurz mit ihren dunkelgrünen Blättern und je 3 Gruppen von marmoriertem Aronstab und der ausdauernden Mondviole."
"An Blütenpflanzen kommen dazu der Lerchensporn, ein paar Salomonsiegel und die Türkenbundlilie etwas mehr in der Sonne. So möchte ich das später mal an meinem Haus haben. Passt das nun besser, Meister?"
"Gut nachgearbeitet, kann ich mir schon vorstellen. Beim Salomonsiegel sucht bitte eine Sorte aus, die wirklich auch den kalkigen Boden mag. Ich komme dann gerne zur Garteneinweihung."
"Ach, vielleicht noch eine Info für Dich Joana, diese Pflanze, die Max hier ziemlich flächig einsetzt, steht bei uns über den Winter im Folienhaus, denn im Topf mag sie es den Winter über lieber etwas geschützt und keine direkte Sonne. Sie entrollt im Frühjahr neue Blattzungen, deswegen schneiden wir vorher die alten Blätter knapp über der Erde ab, da wirst Du dann im Februar sicher mithelfen."
"Ja, ganz prima. Darf ich dann die abgeschnittenen Blätter mitnehmen? Ich könnte damit mein Leguankostüm für Fasching aufpeppen."

Heilkundigen ist die Rätselpflanze vielleicht über ein Elixier bekannt. Nein? Nun, welche Pflanze herrscht in Max’ Schattengarten vor?

Die Rätselfrage lautet:

Wie heißt die gesuchte Pflanze?

Die Lösungsantwort: