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April-Preisrätsel (2017)

Ja er ist’s. April, April ist‘s wieder: Sonne, Wind und Wetter, Regen und Hagel wird es wieder geben und endlich sprießen und gedeihen alle Kräuter und essbaren Pflanzen: herzlich willkommen bei uns!

Pflanzenvermehrung, Pflanzenvermehrung, was sonst. Am Pflanztisch sind unsere Azubis Tobi, Joana und Max und Praktikantin Susanne beschäftigt, ein Radio ist auch dabei. Vor dem Pausenraum in der Sonne sind Sabrina und Gärtnermeister Sebastian und noch ein Radio. Wir suchen heute eine Nutzpflanze.

„Und noch eine Meldung: Achtung auf der A 7 Richtung Kempten, vor der Anschlussstelle Illertissen liegen Sitzpolster auf der Fahrbahn!“
„Sitzpolster. Hey, das ist doch ein Wink mit dem Zaunpfahl. Pause! Hat nicht Sabrina heute etwas mitgebracht?“

„Lauter grüne Sachen, war ja klar.“
„Ihr könnt Euch also etwas aussuchen: es gibt…“
„Ich seh‘s doch schon: grüne Muffins, grüne Smoothies, Brötchen mit Hirschgeweihwegerich?“
„Grünes Essen mag ich nicht.“
„Mecker nicht, probier mal zuerst den Smoothie, Max, der ist lecker.“
„Also gut…. ok… ja hat was…..etwas scharf! also Bärlauch ist nicht mit drin.“
„Oh, ist aber schon gewöhnungsbedürftig, dein Gesunddrink! Und Bärlauch ist es nicht, stimmt.“
„Mmm. Ich find‘s sogar lecker. Aber was es ist? Giersch ist es auch nicht. Was gibt’s denn gerade sonst so?“
„Ich glaube es ist ein Wildkräutersmoothie, 100% vegan.“
„Nur fast richtig, Max. Etwas Löwenzahn ist mit drin, etwas Feldsalat, Äpfel. Und noch eine Pflanze, die wir in 10-Liter- Kübeln frostfrei überwintern. Dann kann man nämlich auch im Winter Blätter ernten, also sie zieht dann nicht ein, würde aber auch niedrige Frostgrade draußen aushalten, nur feucht muss es sein, das ist sehr wichtig.“
„Ist das diese japanische Staude, in der Ecke hinten im Kalthaus?“
„Ja. Und sie wird in ihrer Heimat in Farmen kultiviert, sehr schön sieht das aus, üppig grün und exotisch, in Bachtälern, denn die Pflanze braucht das Quellwasser. Und Schattendächer braucht sie, da sie zuviel direkte Sonne nicht mag:“
„Ja, denn wild kommt sie an Gebirgsflüssen der japanischen Berge vor, da ist es auch nicht sonnig.“
„Was weißt Du noch über diese Pflanzen, Sebastian?“
„Tja, als Kübelpflanze finde ich sie einfach zu kultivieren. In den Farmen sind die Pflanzen wohl etwas speziell in der Kultur und brauchen viel Pflege. Deswegen ist die Ernte begrenzt und der Kilopreis hoch. Man muss auch jedesmal die ganze Pflanze ernten, denn genutzt wird ja der Stamm, auch wenn die meisten Leute glauben, es sei die Wurzel.“
„Ja dachte ich auch. Aber ich nehme sowieso nur die Blätter, denn ich will ja nicht jedes Mal eine neue Pflanze setzen, wenn’s mal Smoothie gibt.“
„Also, ich erinnere mich noch an ein abenteuerliches Essen bei japanischen Freunden, vor Jahren. Zuerst gab es einen japanisch-rituell servierten Aufguss aus Kirschblüten, angereichert mit Geschichten aus Japan und die Besonderheit der Kirschblüten und so weiter. Es war sehr interessant, aber ich hatte dann schon richtig Hunger, denn von Geschichten alleine…. “
„Ich übrigens auch, was gibt‘s denn hier noch?“
„Später gab es Schwertfisch, sehr lecker und als Würze dazu wurde der eben beschriebene Pflanzenstamm vom Kellner auf einer Küchenreibe, bespannt mit Haifischleder, ja Haifischleder, zerkleinert. Köstlich, würzig und dann auch etwas süss, ganz anders als die grüne Paste in den Tuben.“

Hat das Radio etwa zugehört?
„ …und für alle, die gerne mal etwas Ungewöhnliches ausprobieren wollen: was machen Sie eigentlich mit Möhrengrün? Wegwerfen? Wir haben einen Smoothie daraus gemacht und …“

Die Rätselfrage lautet:

Doch zurück zur Rätselpflanze. Wir suchen eine Kulturform der echten japanischen Pflanze, die bei uns als Kübelpflanze problemlos gedeiht. Wie heißt die Brassicaceae, bei der alle Pflanzenteile essbar sind und eine antibakterielle, verdauungsfördernde Wirkung haben – eigentlich ein Muss für jeden Japaner und Gourmet?

Die Lösungsantwort:

Gewonnen haben:

Gabi Graf
Jürgen H. Kux
Simone Brandenstein
jeweils 3 x ein Einkaufsgutschein in Höhe von 20 €