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Bayerisches Bienenmuseum

Im Sommer kann hier ein Bienenvolk in einem gläsernen Bienenstock bei seinem regen Treiben beobachtet werden. Aber das Bayerische Bienenmuseum unter Trägerschaft des Landkreises Neu-Ulm bietet noch viel mehr: So erzählen etwa 50 Mio. Jahre alte Ur-Bienen in Bernstein, Gerätschaften der Imkerei und Grafiken aus sechs Jahrhunderten von der Kulturgeschichte, Biologie und Zucht der Honigbiene, aber auch von der Entwicklungsgeschichte der Imkerei von den alten Ägyptern bis heute.
Die Gründung des Museums geht auf eine Stiftung des Pharmazeuten und Chemikers Karl-August Forster (1899-1984) zurück. Dieser erforschte Bienengift im Hinblick auf die Anwendung als Heilmittel. 1930 gelang es ihm, ein wirksames Arzneimittel gegen rheumatische Erkrankungen zu entwickeln.