Aconitum carmichaelii 'Arendsii' – Herbst-Eisenhut

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 50026-102
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
11 cm Topf (1 l)

Stk.

Dieser spät blühende hohe Herbst-Eisenhut ist eine bewährte Züchtung von G. Arends mit kräftigem, straff aufrechtem Wuchs. Wertvolle Staude mit sehr später dunkel blau-violetter Blüte in dicht gedrängten Trauben.

In der Gattung Eisenhut finden Sie schöne, langlebige und unkomplizierte Blütenstauden, die sich bevorzugt für kühle, frische, nährstoffreiche Standorte in halbschattiger oder schattiger Lage eignen.

1753 wurde die Pflanzengattung Aconitum von Carl von Linné das erste Mal beschrieben.
Doch bereits seit dem Mittelalter wurde der Eisenhut in Gärten gepflanzt und zählt nachweisbar zu den ältesten Zierstauden. Er ist eine traditionelle Heil- und Arzneipflanze, die in allen Teilen stark giftig ist. Eine unsachgemäße Verwendung kann zu schweren Vergiftungserscheinungen und sogar zum Tod führen.

Auch Gärtner sollten im Umgang mit dem Eisenhut Vorsicht walten lassen. Denn auch wenn Sie nicht vorhaben, den Eisenhut aus dem eigenen Garten zu verzehren, kann das Gift genauso über die Haut aufgenommen werden. Wir raten deshalb beim Arbeiten mit dieser Pflanze - vom Ausputzen welker Blüten bis zum Umpflanzen - immer Handschuhe zu tragen.

Der deutsche Trivialname Eisenhut bezieht sich auf das Aussehen der Blüten, die wie eiserne Helme mittelalterlicher Soldaten wirken. Weitere Trivialnamen sind Sturmhut, Ziegentod oder Wolfswurz. Der Name Wolfswurz (vor allem verwendet für den Wolfs-Eisenhut Aconitum vulparia) entstand dadurch, dass früher Fleisch mit dem Gift des Eisenhuts präpariert wurde, um damit Wölfe zu ködern und zu töten.

Blütenfarbe

blauviolett

Blütezeit

September–Oktober

Höhe

140 cm–140 cm

Lebensbereich

B/GR2

  • Beet frischer Boden
  • Gehölz-Rand frischer Boden
Winterhärtezone

Z3 (-40,1 °C bis -34,5 °C)

Pflanzabstand

40 cm

Geselligkeit

I

Giftklasse

sehr stark giftig +++

Insektenweide

ja

Schneckenfraß

keine Gefahr

Schnittgeeignet

ja

Züchter

Georg Arends (DE) 1945

Familie

Ranunculaceae

Kundenfrage | 08. Juli 2019
Unter Details wird hs-so angegeben, unter Mehr Info halbschattig oder schattig. Was ist richtig?
Antwort | 09. Juli 2019
"Mehr Info" bezieht sich auf Eisenhüte allgemein, die eher halbschattig bis schattig stehen sollten. Auf einem guten, nicht zu trockenen Boden kann Aconitum 'Arendsii' aber auch sonniger stehen.

Kundenfrage | 28. Mai 2019
Wann will der Eisenhut gefplanzt werden? Im Frühjahr?
Antwort | 28. Mai 2019
An sich kann man Eisenhut "immer" pflanzen - außer der Boden ist gefroren. Aber da es im Frühjahr und Herbst noch nicht so warm ist wäre es dann am besten.

Kundenfrage | 22. Juli 2017
Verträgt sich der Eisenhut mit Pfingstrosen. Suche Pflanzen die sich mit Pfingstrosen in einem Hochbeet vertragen. Ab Mittag sonne mit Schatten von einem Blauglockenbaum. Danke für die Hilfe
Antwort | 24. Juli 2017
Ja, Sie können Aconitum carmichaelii 'Arendsii' mit Pfingstrosen zusammen pflanzen. Wenn der Boden nicht zu trocken ist, kann der Eisenhut gut sonnig stehen.

Kundenfrage | 20. Juni 2017
Besucher meines Gartens sind entsetzt, dass diese giftige Pflanze hier stehen darf, wo doch auch die Enkelkinder im Hause- und damit auch im Garten wohnen. Alle Teile sind giftig steht in der Beschreibung, aber wie gelangt das Gift in den Menschen? Ist Berührung schon gefährlich?
Antwort | 21. Juni 2017
Ja, das stimmt - Aconitum ist schon sehr stark giftig. Allerdings muss man immer abwägen, wie alt die Kinder schon sind und wo der im Garten steht. Wenn diese schon etwas älter sind und nicht mehr alles in den Mund nehmen wollen finde ich es nicht verwerflich, wenn man Eisenhut im Garten hat ;) Vor allem wenn er eh im hinteren Teil des Gartens steht, wo die Kinder auch nicht unbedingt hinkommen. Essen sollte man den Eisenhut natürlich nicht. Auch über die Haut kann das Gift in den Körper gelangen - dann müsste man sich aber extra mit den Blättern einreiben, was ich jetzt eher für unwahrscheinlich halte. Bei einer leichten Berührung der Pflanze passiert nichts. Ich selbst hatte mit meinem Bruder früher als Kind einen Waldgarten und meine Tante hatte uns Eisenhut gegeben zum experimentieren - was wir natrürlich auch gemacht haben. Damals wussen wir ja nicht, dass der so gifit ist ... und ich schreibe Ihnen heute trotzdem zurück ;)

Kundenfrage | 22. September 2016
Ab wann ist die Pflanze giftig? Nur wenn man sie isst oder schon wenn man z.B. wenn man die Blätter reibt undenkbar danach die Hände in den Mund nimmt? Wenn ich sie in mein Vorbeet pflanze muß ich sie kennzeichnen?
Antwort | 23. September 2016
Aconitum ist immer sehr stark giftig. Essen sollten man ihn daher natürlich auf gar keine Fall. Aber auch wenn man die Blätter zerreibt und dann in den Mund nimmt kann es gefährlich werden. Am besten man verwendet beim Pflanzen und eventuellen Pflegearbeiten immer Handschuhe. Kennzeichnen brauchen Sie den Aconitum aber nicht, wenn Sie den einfach in eine ganz normale Staudenrabatte pflanzen wollen mit anderen Stauden. Es ist ja Ihr privater Garten - da darf ja nicht jeder rein und alle Pflanzen mal probieren oder? ;) Außerdem sollten Erwachsene ja wissen, dass es auch giftige Pflanzen gibt - selbst Kindern sollte man das ab einem gewissen Alter beibringen.

Kundenfrage | 07. September 2016
Kann der Eisenhut im Kübel kultiviert werden und wie groß müsste dieser sein?
Antwort | 15. September 2016
Entschuldigen Sie bitte die späte Antwort! Eisenhut im Kübel würde ich nicht empfehlen. Aconitum mag gerne den offenen Boden und das Kleinklima im Beet - im Kübel würde er sich denke ich nicht so gut entwickeln.

Kundenfrage | 31. März 2016
Ich habe letztes Jahr ganz viele Sämlinge vom Eisenhut gezogen. Werden sie dieses Jahr schon blühen? Also im 2. Jahr?
Antwort | 31. März 2016
Ja eigentlich müssten die Sämlinge schon im zweiten jahr blühen.

Kundenfrage | 11. September 2015
Ich bin mir nicht sicher, welche Eisenhut-Sorte in unserem Garten wächst, aber die Blüte erfolgt immer im Herbst. Wann ist die beste Zeit, den Herbst-Eisenhut umzupflanzen? Ist es üblich, dass kein Horst entsteht, sondern nur einzelne Stiele? Vielen Dank für die Auskunft und freundliche Grüsse.
Antwort | 14. September 2015
Am besten verpflanzen Sie den Eisenhut im Herbst/Frühjahr, wenn er komplett eingezogen ist. In diesem Ablauf kann man ihn gleichzeitig teilen und verjüngen, damit er im nächsten Jahr kräftigere Treibe bekommen kann.

Kundenfrage | 25. Mai 2015
Sät sich diese Pflanze überhaupt nicht / ein wenig / stark selbst aus? Da die Pflanze sehr giftig ist, sollte man schon wissen, ob man in der Umgebung mit weiteren Giftpflanzen rechnen muß!
Antwort | 26. Mai 2015
Aconitum carmichaelii 'Arendsii' setzt reichlich Samen an. Die Nachkommen sind allerdings im Wuchs sehr variabel und entsprechen oft nicht mehr der ursprünglichen Sorte. Ist eine Verbreitung über Samen nicht erwünscht, sollte der Herbst-Eisenhut vor der Samenreife bis zu den oberen Stängelblättern abgeschnitten werden.  

Kundenfrage | 12. Oktober 2014
Ich habe diesen Eisenhut in einem Kübel gepflanzt; momentan blüht er sehr schön. Wann und wie weit soll er zurückgeschnitten werden? Jetzt im Herbst nach der Blüte oder erst im Frühjahr. Benötigt er Winterschutz, z.B. Luftpolsterfolie um den Topf wickeln? Besten Dank.
Antwort | 14. Oktober 2014
Im Topf sind die Stauden natürlich ärger den kalten Temperaturen ausgesetzt als im Beet. Etwas Schutz in der Winterzeit ist daher ratsam. Der Herbst-Eisenhut zieht sich bald unteriridisch zurück. Das abgestorbene Laub kann dann auch erst im Frühjahr entfernt werden, bevor der neue Austrieb erscheint.

Kundenfrage | 19. August 2014
Wann ist die beste Pflanzzeit ? Herbst oder Frühling?
Antwort | 20. August 2014
Aconitum carmichaelii 'Arendsii' kann sowohl im Herbst als auch im Frühjahr gepflanzt werden.

Kundenfrage | 10. April 2014
Kann ich den Herbsteisenhut pinzieren, damit er nicht ganz so hoch sondern eher buschiger wird. (Bei mir wird er fast 2,50 hoch!). Wenn ja, wann mache ich das am besten und wieviel?
Antwort | 10. April 2014
Der Herbst-Eisenhut kann jetzt pinziert werden. Damit wird die Pflanze natürlich etwas kürzer und buschiger. Die Blüte erscheint jedoch etwas später als bei "unpinzierten" Exemplaren.

Kundenfrage | 17. Juli 2013
Möchte Aconitum carmichaelii 'Arendsii' eher saure oder eher kalkhaltige Böden?
Antwort | 17. Juli 2013
Aconitum carmichaelii 'Arendsii' bevorzugt einen mäßig sauren bis neutralen Boden.

Kundenfrage | 27. März 2013
Welche Aconitum-Art wächst im Schatten (Nordseite) am zuverlässigsten? Dankeschön
Antwort | 28. März 2013
An der Nordseite gedeihen folgende Aconitum relativ gut:
- Aconitum vulparia
- Aconitum napellus (zieht im Sommer ein)
- Aconitum 'Arendsii'

Wichtig ist ein frischer Standort - ist dieser allzu trocken kann der Befall an Läusen stark zunehmen.

Kundenfrage | 01. September 2011
Unsere beiden Eisenhutsorten blühten jahrelang sehr üppig. Seit 2 Jahren treiben sie nun im Frühjahr stark aus und entwickelt sich gut. Dann erscheinen schwarze Läuse und sie verkümmern und verwelkt ohne das sich richtige Blütenstände entwickelt haben. Wir hatten auch in den vergangenen Jahren den Befall mit den Läusen ohne das die Pflanzen Schaden genommen hätten. Was kann ich tun? Oder ist es evtl möglich das die Pflanzen "verbraucht" sind da sie ca. 10 Jahre alt sind.
Antwort | 01. September 2011
... Nachtrag: Aconitum ist eine sehr langlebige Staude. 10 Jahre ist noch kein Alter...

Kundenfrage | 01. September 2011
Unsere Eisenhutsorten haben in den vergangenen 10 Jahren üppig geblüht. Seit 2 Jahren treiben Sie im Frühjahr kräftig aus und entwickeln normale Blütenansätze. Dann erscheinen schwarze Läuse. Danach verkümmern die Blüten sowie die Blätter und die Pflanzen verwelken. Wir hatten auch in den vergangenen Jahren den Befall mit den Läusen ohne Schaden an den Pflanzen. Was fehlt den die Pflanzen bzw. was mache ich falsch oder ist es möglich, daß die Pflanzen "verbraucht" sind?
Antwort | 01. September 2011
Aconitum carmichaelii 'Arendsii' wird leider sehr häufig von Läusen heimgesucht. Wenn der Befall sich in Maßen hält, kommt die Pflanze trotzdem zur Blüte. Wenn allerdings allzu viele Läuse am Eisenhut saugen, schwächt und verkrüppelt das die Pflanze leider. Manchmal hilft ein zeitiger Rückschnitt. Alternativ kann man mit biologischen Spritzmitteln auf Öl- oder Seifenbasis aus dem Garten-Fachhandel gegen die Läuse vorgehen.

Kundenfrage | 29. August 2011
Unser Herbst-Eisenhut steht seit etwa drei Jahren in unserem Garten und ist fast mannshoch. Sie blühen wunderschön, doch einige Triebe bekommen von unten her braune Blätter, die sich manchmal bis nach oben ziehen. Erst bekommen sie gelbe Ränder, dann werden sie gelb, dann braun und sehen fast wie Leder aus. Was mache ich da falsch?
Antwort | 31. August 2011
Dass das Laub von unten her verbräunt, wenn Aconitum carmichaelii 'Arendsii' im September in die Blühphase übergeht, ist nicht ungewöhnlich. Die Energie wird dann für die Blütenbildung aufgewendet, das Laub hat sozusagen "seinen Zweck erfüllt". Kaschieren Sie unschöne Sängel mit geschickter Vorpflanzung niedrigerer Stauden.

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