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Stockrosen

Stockrosen sind prächtige Bauerngartenstauden. Für viele sind sie der Inbegriff ländlicher Gärten überhaupt und mit Kindheitserinnerungen an alte Bauerngärten verbunden. Mit ihrem aufrechten Wuchs und den üppigen, prachtvollen Blüten bilden Stockrosen geradezu ein Synonym für den klassischen sommerlichen Bauerngarten. Man fühlt sich in vergangene Zeiten versetzt, wenn die himmelwärts aufragenden Stockrosen mit ihren üppigen Blüten die bunten Gärten vor verschlafenen Bauernhäusern schmücken. Leider ist die Pracht oft nur kurzlebig. Besonders die gefüllt blühenden Sorten sind meist nur zweijährig, während bei den einfach blühenden Sorten eher mit mehrjähriger Blüte gerechnet werden kann.

Eine wirkliche Bereicherung im Stockrosen-Sortiment stellen die langlebigeren Sorten 'Parkallee', 'Parkfrieden' und 'Parkrondell' dar. Die Hybriden sind ein Gattungsbastard aus Alcea rosea x Althaea officinalis. Sie überzeugen durch Attraktivität, Wüchsigkeit, Robustheit und eine lange Blütezeit. Die wunderschön geformten, sehr edel und zart wirkenden Blüten dieser Sorten wirken durch zwei Reihen Blütenblätter und verbänderte Staubgefäße fast halbgefüllt. Die Pflanzen sind anlehnungsbedürftig und für eine Stütze dankbar. Sehr schön wirken sie als „Zaungucker“.

Die prachtvollen Stockrosen haben eine sehr schöne Fernwirkung und eignen sich wunderbar als Schnittblumen für hohe Vasen. Dazu bitte bei kühlem Wetter schneiden und die Stängel kreuzweise einkerben. Ein Rückschnitt gleich nach der Blüte kann die Lebensdauer der Pflanzen verlängern.

Stockrosen brauchen einen sonnigen, nährstoffreichen und eher trockenen Platz im Regenschatten von Gebäuden, der möglichst windgeschützt ist – sonst schlägt der Malven-Rost gnadenlos zu. Befallene Blätter unbedingt entfernen. Sonnige Lage und ein luftiger, nicht zu beengter Stand wirken vorbeugend gegen Malven-Rost. Durchlässiger Boden tut das Seine. Bei Pflanzung ab Juli wachsen Stockrosen bis zum Winter noch gut ein und blühen dann im folgenden Jahr bereits üppig.