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Mit etwas gärtnerischem Wissen und Freude am Mitraten können sicher auch Sie das Rätsel knacken. Und mit ein bisschen Glück zieht unsere Glücksfee Dieter Gaißmayer Sie bei der nächsten Verlosung unserer Gewinne. Ob Sie bei unserem letzten Rätsel gewonnen haben, erfahren Sie hier.

Monat April

Lösung: Wasabia japonica 'Matsum' - Wasabi, Japanischer Meerrettich = Eutrema wasabi

Richtig gewusst haben dies:

Gabi Graf
Jürgen H. Kux
Simone Brandenstein

Herzlichen Glückwunsch!

Mai-Preisrätsel (2017)

Der Mai ist da, falleri, fallera. Manchmal wird jemand übermütig und singt ein Lied. Manchmal könnte man auch wirklich ein Stück abheben, oder? So herrliche Grüntöne überall, und brütende Amseln und erste Schmetterlinge: Grüß Gott bei uns auf der Jungviehweide

„Ist Sebastian da? Telefon!“
„Nein. Sebastian ist unterwegs, er führt doch heute die Landfrauen aus Unterbeuringen.“

Gärtnermeister Sebastian führt eine Gruppe kräuter-interessierte Frauen durchs Mutterpflanzen-quartier und hat die Azubis gleich mitgenommen. Henrike, Fabia, Max und Tobi sind dabei, auch Praktikantin Susanne. Wir suchen die Pflanze, die Sebastian gerade vorstellt.

„Ach ja. Wollen wir wetten, nachher wollen wieder alle diesen Hirschgeweihwegerich, den Sebastian so toll findet – und Du ja auch?“
„Ich wette dagegen. Sie hören sich alles an, aber sind nachher doch echte Schwaben!“
„Wo ist denn dieses Beuringen genau?“
„Weiß nicht, vielleicht hab ich‘s auch falsch verstanden.“
„Aber dann auf die Schwaben wetten!“
„Ich hab sie doch schwätzen gehört, vorhin als sie ankamen. 30 Landfrauen, nicht zu überhören!“

„Diese Pflanze hier kennen Sie vielleicht noch nicht, reiben Sie doch mal, das Laub ist aromatisch!“
„Riecht nach Süden.“
„Ja, irgendwie mediterran.“
„Stimmt, ihre Heimat ist im westlichen Mittelmeerraum. Können Sie den Duft noch etwas genauer beschreiben, meine Damen?“
„Stark würzig, etwas herb.“
„Ein wenig harzig.“
„Das riecht doch nach Oliven, oder?“
„Ja, genau, Otti, Du hast recht. Olivenduft.“
„Verwendet das jemand von Ihnen in der Küche?“
„Na, dann wird’s aber Zeit: die Pflanze würzt mediterrane Gerichte vorzüglich. Auch in Olivenöl Eingelegtes erhält eine besondere Note. Seien Sie allerdings am Anfang etwas sparsam, tasten Sie sich an das Gewürz vorsichtig heran, man braucht nicht so viel davon.“

„Sebastian, ist das nicht auch eine von diesen tollen Einfassungspflanzen.“
„Ja, danke Fabia. Die Staude ist schnittverträglich und eignet sich deswegen hervorragend für niedrige Hecken, wie unsere Auszubildende eben angemerkt hat. Und da sie wintergrün und auch gut winterhart ist, ist sie eine perfekte Beeteinfassungspflanze für durchlässige Böden und Sonnenstandorte, dazu sattgrün und absolut küchentauglich.“
„Eine echte Schwabenpflanze!“
„Do guck no! A Hecke, die ma esse ko!“

„Ach – falls Sie mal im Internet unterwegs sind, schauen Sie doch mal unter Knotengärten nach. Es gibt sie häufig im Süden oder in England, bei uns manchmal auch noch – oder wieder. Man pflanzt niedrige Einfassungen in verschlungenen Ornamenten, als Flecht- oder Knotenmuster. Sehr hübsch kann das aussehen, wenn dazwischen noch Blumen gesetzt werden. Knotengärten kamen als Element italienischer Gärten in der Renaissance auf und traditionell wurde in den Knotenbeeten Buchs mit Heil- und Kräuterpflanzen kombiniert, also auch mit dieser Pflanze ….“

Die Rätselfrage lautet:

Wir suchen die sattgrüne Art, die im Knotengarten elegant mit der silbergrauen Art zusammen wirkt. Der Rückschnitt ist ähnlich wie beim Lavendel im Frühjahr kräftig, im Sommer sollte dann nach der Blüte ein zweiter, formender Schnitt erfolgen. Übrigens ist unsere Rätselpflanze ein Korbblütler, gelbblühend.

Zu gewinnen gibt es:

3 x ein Einkaufsgutschein in Höhe von 20 €

Einsendeschluss: 31.05.2017