Parma-Veilchen – Viola suavis
Das Parmaveilchen ist ein altmodisches Veilchen mit einer neuen Geschichte:
Im 18. und 19. Jahrhundert gab es in der Gegend von Toulouse zahlreiche
Gärtnereien, die sich ausschließlich der Kultur dieser duftenden
Veilchenart bzw. seiner unzähligen Sorten widmeten. Ein Virus setzte
all der Pracht ein Ende und erst in jüngster Zeit ist es über
Meristemkultur gelungen, wieder gesunde Pflanzen zu kultivieren. Das hat
wie alle guten Dinge seinen Preis. Doch wer den überwältigenden
Duft dieser charmanten, hellvioletten Veilchen gerochen hat, wird ihn
nicht mehr missen mögen. Die gefüllten Blüten erscheinen
von März bis Mai.
Parma-Veilchen – Standort und Pflege
Deutlich schwächer im Wuchs, hat das Parmaveilchen ähnliche
Ansprüche wie Viola odorata. Die reine, ungefüllte
Art soll sich auch mit diesem kreuzen lassen. Das Parma-Veilchen
braucht einen geschützten, warmen Platz und gut durchlässige
Böden. In ungünstigen Lagen sollte es unbedingt Winterschutz
erhalten. Ganz wunderbar eignet sich Viola suavis zur duftumwölkten
Unterpflanzung von höherwüchsigen Kübelpflanzen.
|