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Rosenbegleitstauden

 

Schön, doch nicht ohne Probleme: Lavendel und RosenDuft, Schönheit und Dauerhaftigkeit – alles zusammen macht die Rose zur Königin der Pflanzen. Doch im Garten geht's zu wie im richtigen Leben: Rosen brauchen, um sich in ihrer Pracht entfalten zu können, die richtigen Mitspieler, also eine passende Umgebung. Die sollten ihr nicht die Show stehlen, aber ihren Auftritt wirkungsvoll begleiten.

Standortansprüche beachten

Ideale Rosenbegleiter sind Stauden mit ähnlichen Ansprüchen wie die Rosen: Nährstoffreiche und durchlässige Böden, ausgeglichene Bodenfeuchte und volle Sonne. Kombinationen, die die Standortansprüche der verschiedenen Pflanzen berücksichtigen, strahlen Vitalität aus und bilden die Basis einer dauerhaften, Erfolg versprechenden Gestaltung. Verbreitete Partnerschaften wie Rosen mit Lavendel beachten oft zu wenig die Nährstoffbedürfnisse und Standortansprüche der Partner.

Artemisia ludoviciana ’Silver Queen’ umgarnt eine RoseAuch wuchernde, stark Ausläufer treibende und verdrängende Stauden sind als unmittelbare Nachbarn für Rosen nicht geeignet. Insbesondere schwachwüchsige Rosensorten sollten in der Nähe ihres Wurzelbereichs nicht von Stauden mit starker Wurzelbildung bedrängt werden. Starkwüchsige, robuste Rosen jedoch können von Webpflanzen wie der silberlaubigen Artemisia ludoviciana wunderbar umgarnt werden. Besonders mit rosablühenden Rosen ergibt das eine sehr edle Wirkung.

Was Rosenkavaliere auszeichnet

Wahre „Rosenkavaliere“ sollten die „Königin“ nicht an Höhe überragen und ihr damit die Luft zum Atmen nehmen. Sehr hohe Stauden dürfen deshalb allenfalls in respektvollem Abstand gepflanzt werden. Kontrastierende Wuchsformen der Stauden unterstreichen oder umschmeicheln die Pracht der Rosenblüten und verbergen die wenig anmutigen Rosentriebe an der Basis.

Geranium 'Patricia' und Englische RoseBesonders stimmig wird das Arrangement, wenn die Blüten- und Blattfarben der Stauden in einem harmonischen Bezug zur Rose stehen. Spannungsreich empfinden wir die Wirkung, wenn die Blütenformen der Stauden mit der Rosenblüte kontrastieren. Deshalb sind Stauden mit schmeichelnden Rispen- und Schleierblüten und hoch aufragende Blütenkerzen besonders als Rosenbegleiter zu empfehlen.

Romantisch wirkt die klassische Kombination von duftenden Veilchen und Rosen, die nach wie vor aktuell ist und das Dufterlebnis steigert. Diesen Vorschlag finden Sie in unserem Romantik-Paket wieder. Besonders kleinere Strauchrosen in Kübeln gewinnen, wenn sie mit den lange blühenden, verschwenderisch duftenden Parma-Veilchen (Viola suavis) oder dem Pfingst-Veilchen (Viola sororia) unterpflanzt werden.

Bitte nicht vergessen: Gräser!

Blaustrahlhafer vor weißen RosenAuf jeden Fall sollten Sie auch einige Gräser pflanzen, die im Winter – ganz besonders bei Raureif - einen Gang durch den Garten lohnen. Hier bieten sich die straff aufrecht stehenden Halme der Blütenrispen des außergewöhnlich dekorativen und dauerhaften Gartensand-Rohres (Calamagrostis x acutiflora) und die filigranen, fedrig und locker wirkenden, haltbaren Blütenrispen des Diamant-Reitgrases (Achnatherum brachytrichum) als besonders dekorative Rosenpartner an. In gebührendem Abstand gepflanzt, können auch Chinaschilf, Rutenhirse (Panicum virgatum) oder das Lampenputzergras die herbstliche Rosenblüte begleiten.

Wir haben einige besonders schöne Pflanzpakete mit Rosenbegleitstauden für Sie zusammengestellt und geben Ihnen Empfehlungen für Stauden als Rosenbegleiter. Wer eigene, individuelle Kombinationen von Stauden und Rosen gestalten möchte, darf sich freuen: In unseren Themenbeiträgen Ein romantischer Rosengarten, Rosen im Bauerngarten, Duftstauden und Rosen und Ein weißer Garten mit Stauden und Rosen geben wir Bepflanzungstipps für jede Jahreszeit.

 
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