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Unser Preisrätsel im September

 

September. Golden das Licht und warm die Farben von Aster, Sonnenbraut & Co. Denken Sie manchmal auch schon daran, wohin Sie die bald zu teilenden Stauden setzen werden? Oder wo noch Zwiebeln fehlen? Doch erst kommt der herrliche September: Grüß Gott bei uns.

Heute ist eine Gruppe Studenten aus Weihenstephan hier, auf Gärtnereitour, wie Herr Professor Habermichl immer so schön sagt. Interessant sind für sie die Produktionsabläufe und unser Mutterpflanzenquartier. Sebastian führt die Gruppe, ab und an kommentiert Herr Professor etwas aus seiner Sicht. Und die Lehrlinge Max und Tobias kommen mit.

"Was wollt Ihr denn hier?" werden die beiden Lehrlinge etwas forsch gefragt.
"Wir sind hier Lehrlinge. Also wollen wir wohl etwas lernen!"
"Genau wie ihr, oder? Wir kommen nur zur Führung dazu und beißen nicht. Heiße Tobias."
"Juliane."
"Anni."
"Cool. Wie gefällt es Euch hier?"
"Schön ..."

die Gruppe in den Mutterpflanzenquartieren

"Hier sind unsere Mutterpflanzen. Sie dienen uns zum Vermehren, wie der Name schon sagt ... Sie wissen ja sicher, dass für die meisten Stauden die vegetative Vermehrung unverzichtbar ist, wenn es um Sortenechtheit geht. Natürlich helfen die Mutterpflanzen uns und unseren Kunden, aber auch Landschaftsgärtnern und –architekten, die ausgewachsenen Pflanzen gut kennen zu lernen: also Wuchs, Konkurrenzkraft und Vitalität wirklich einzuschätzen ..."
"Hier in dieser Staudengärtnerei wird noch eher traditionell gearbeitet, d.h. im handwerklichen Sinne werden die Pflanzen hier von klein auf gezogen, bis sie verkauft werden. Viele Staudengärtnereien haben solche Mutterpflanzen-Quartiere nicht mehr, weil sie sich nicht direkt rechnen. Die besichtigen wir aber heute nicht. Hier gehört es zur Philosophie. Hier können Sie auch im Gegensatz zu einem reinen Schaugarten sehen, wie die Pflanzen unter Realbedingungen in einem wirtschaftlich arbeitenden Betrieb gedeihen. Darf ich das so sagen, Herr Gärtnermeister Sebastian, ja?"
"Ja, wir selber sagen dazu »in guter Staudengärtnertradition«. Das bedeutet so viel wie von A bis Z, mit viel Liebe. So ähnlich wie – 'nach Hausmacher Art'.

"Euer Gärtnermeister kann ja ganz gut erklären ..."
"Euer Prof ist auch ein ganz guter Typ ..."
"... gehen Sie mal bitte weiter bis zu den Schattenpflanzen ..."
"Was machst Du eigentlich sonst noch so? Also, was machst Du, wenn Du keine Pflanzen anschaust?"
"Ich? Stricken."
"Ach ja?"
"Ja, Handyhüllen oder auch mal 'nen Bikini."
"Rosa bestimmt ..."
"Rosa auch. Ist doch sehr sinnlich, schau mal die Blüten hier an: Weiß, Magenta und Rosa." "Gerade vor dem dunklen Hintergrund hier im Halbschatten."
"... die Sorten dieser Art stehen - wie Sie erkennen - gerade in der Vollblüte und Sie können sehen, dass die hohen Bewertungen aus den Staudensichtungen auch hier zutreffen ..."
"... ist eine herbstblühende Staude, ursprünglich übrigens aus Asien, die Sie getrost auch in absonnige Beete setzen können, wenn der Boden ... wir vermehren sie im Winter sortenecht über Wurzelschnittlinge ..."
"Und was noch so?"
"Und Karate!"
"Ach ja!"
"Na, das passt ja zusammen!"
"Wieso? Diese Stauden hier sind auch zart und sinnlich, dazu ein gutes Standing."
"Also, du kippst nicht so leicht um, so wie die Stauden hier: hohe Standfestigkeit, wow!"
"Oh, danke, das ist ein echtes Gärtnerkompliment."
" ...besonders die reichliche Blüte und die hohe Blütenschmuckwirkung - schauen Sie nur mal genau hin ..., hier diese alte Sorte: weiße Petalen, hübsche gelbe Staubgefäße, edle Schalenform der Blüte über dem robusten Laub - sehr hoher Zierwert."
"Ihr habt hier echt sehr schöne Pflanzen."
"Wir gehen jetzt zur Pause, vorne Kaffeetrinken, kommt Ihr nach?"

Wir suchen eine herbstblühende, sehr langblühende und dankbare, robuste Staude, die 1858 im Garten eines französischen Bankiers als Abkömmling der Sorte Japonica Elegans gefunden wurde.
Benannt nach der Bankiers-Tochter hoffen wir, dass die Beschreibung "braucht Zeit zur Entwicklung und wird mit den Jahren immer schöner" auch für die namensgebende junge Frau zutraf. Für die Staude stimmt es allemal: ***, das bedeutet in der Staudensichtung "ausgezeichnet". Die Blütenfarbe ist weiß.

Welche herbstblühende alte Sorte eines Hahnenfußgewächses blüht ausgezeichnet?

TIPP: www.staudensichtung.de



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Unsere Rätselfrage Welche herbstblühende alte Sorte eines Hahnenfußgewächses blüht ausgezeichnet?
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  Einsendeschluss für die Lösung ist Donnerstag, der 30. September 2010.

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