| 
Das folgende kinderleichte Rezept eignet sich für alle Kräuter-Suppen.
So kann man eine Bärlauch-Suppe
kochen. Oder eine Bärwurz-Suppe.
Oder eine Kerbel-Suppe.
Oder eine Suppe aus Wildkräutern - zum Beispiel ganz junge Gierschblätter,
Brennesselspitzen, Sauerampfer,
Knoblauchsrauke.
Oder was immer Sie möchten.
Mit einer verfeinernden Einlage – das könnten beispielsweise
ein paar Stückchen Stremellachs sein – wird daraus eine nicht
alltägliche Vorsuppe für das Essen mit Freunden.
Sie brauchen für zwei Personen für die Suppe:
• zwei bis drei mittelgroße, mehlig kochende Kartoffeln,
geschält und gewürfelt
• eine Schalotte
• etwa 400 bis 500 ml Gemüsebrühe
• zwei Esslöffel Creme fraiche
• Butter, Salz, Pfeffer aus der Mühle
• nach Wunsch ein bisschen Worcestershire-Sauce und Muskat
• reichlich frische Kräuter
Für die Croutons: Baguettescheiben, Olivenöl,
frisch geriebener Parmesan oder Bergkäse oder Gruyere
Und so macht man die Kräuter-Suppe:
Kartoffeln und Schalotten klein schneiden und in wenig Butter andünsten.
Mit der Brühe auffüllen und bei kleiner Hitze gut weichkochen.
Dann alles mit dem Stabmixer pürieren. Darauf achten, dass genügend
Flüssigkeit vorhanden ist, ansonsten etwas Brühe oder etwas
Milch nachfüllen. Creme fraiche dazu geben, nach Wunsch auch etwas
Butter. Gut erhitzen, mit Salz und Pfeffer würzen und glattmixen.
Wer mag, schmeckt mit einer Spur Muskat und einem Spritzer Worcestershire
Sauce ab. Die Kräuter-Suppe nicht mehr kochen.
Zarte Kräuter (Stiele und harte Blattrippen entfernen) können
einfach in die Suppe gegeben und gemixt werden. Festere Kräuter mit
einem scharfen Messer sehr fein zerschneiden und erst dann in die Suppe
geben.
Für die Parmesan-Croutons Baguettescheiben auf einem Backblech verteilen,
mit Olivenöl beträufeln und mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen.
Auch Bergkäse oder Gruyere eignet sich gut. Im Ofen so lange bei
etwa 180 Grad backen, bis der Käse geschmolzen und das Brot leicht
gebräunt ist. Das dauert etwa 10 Minuten.
Warm zu der Suppe servieren.
Hierauf kommt’s
an:
Die Kartoffeln sollten wirklich mehlig kochend sein, nur dann entsteht
eine cremige Konsistenz. Sie müssen richtig weich gekocht werden.
Durch die Menge der Kartoffeln kann die Konsistenz variiert werden; ein
edles Vorsüppchen kommt mit weniger aus.
Wichtig für die Suppe ist die Qualität der Brühe. Am allerallerbesten
ist natürlich eine selbstgemachte Gemüse-Brühe. Sollte
die nicht zur Hand sein, folgt jeder seinen Präferenzen und nimmt
das Produkt, das er oder sie auch sonst verwendet.
Nimmt man weniger Brühe und dafür etwas Milch oder sogar Sahne,
wird die Suppe cremiger, sanfter und gehaltvoller.
|