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Farne - Die Wuchsgröße

Von Fritz Wassmann

 

Groß: Dryopteris filix-masAuch in unserem mitteleuropäischen Klima können Farne stattliche Größen erreichen, an günstigen Standorten bis Menschenhöhe. Zu unseren großen, oft meterhohen Farnen gehören der Königsfarn (Osmunda regalis), der Adlerfarn (Pteridium aquilinum), die Frauenfarne (Athyrium filix-femina und Athyrium distentifolia), der Gewöhnliche Wurmfarn (Dryopteris filix-mas), die Becherfarne der Gattung Matteuccia sowie die größeren Formen der Schildfarne, insbesondere Polystichum setiferum 'Dahlem'.

Klein- und Zwerg-Farne sind vor allem für Steingärten interessant – gut wüchsige Arten und Formen, insbesondere Ausläufer treibende, auch als Bodendecker. Wir finden sie insbesondere in den Gattungen Asplenium, Blechnum, Gymnocarpium, Polypodium, Woodsia.Klein: Asplenium trichomanes

 

Die Farngröße dem vorhandenen Raum anzupassen – Riesenfarne können einen kleinen Gartenraum geradezu erdrücken, zu kleine Farne in zu großen Gartenräumen aber auch lächerlich wirken – ist eine elementare Leitlinie in der Gestaltung. Eine andere: Die Größe richtig in Szene setzen, d. h. große Farne einzeln oder in kleinen Gruppen in Flächen niedriger, bodendeckender Pflanzen stellen. Lesen Sie weiter...

Fritz Wassmann ist freischaffender Gartengestalter und Fachlehrer
Der Beitrag ist in "Pteridomania - Farnfieber"
Herausgeber: Schweizerische Vereinigung der Farnfreunde und
Gesellschaft der Schweizer Staudenfreunde erschienen
und kann dort zu einem Preis von CHF 25,00 bestellt werden.
Gekürzter Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors.

 
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