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Farne - Aufbau und Textur der Wedel

Von Fritz Wassmann

 

Ungefiedert: Phyllitis scolopendrium - HirschzungenfarnBeim Bestimmen von Farnen stoßen wir auf Begriffe wie: Wedel ungefiedert, einfach gefiedert, zweifach bis dreifach gefiedert. Was für den Botaniker Bestimmungsmerkmal ist, bedeutet für die Gestaltung große Unterschiede des Charakters, der Aussage. Wirkt das ungefiederte Blatt des HirschzungenfarnsLuftige Leichtigkeit: Polystichum setiferum 'Proliferum' (Asplenium scolopendrium, auch Phyllitis scolopendrium), verstärkt noch durch seine oft tief dunkelgrüne Farbe eher schwer und düster, die grob gefiederten Wedel von Matteuccia orientalis eher behäbig und tropisch, so beeindrucken etwa die Filigranfarne (viele Formen von Polystichum setiferum) durch ihre luftige Leichtigkeit.

Aufbau und Textur der Wedel, ebenso deren Dichte und Farbe bestimmen auch die Helligkeit und das optische Gewicht der Farngestalt: wirkt sie als Ganzes eher schwer, dem Boden verhaftet oder leicht und durchlässig? Wuchsgröße, Bewegung, Textur, Helligkeit und optisches Gewicht lassen sich in der Gestaltung bewusst einsetzen und damit bestimmte Wirkungen realisieren. Beispielweise kann damit die Geländeform verstärkt oder gemildert werden. Lesen Sie weiter...

Fritz Wassmann ist freischaffender Gartengestalter und Fachlehrer
Der Beitrag ist in "Pteridomania - Farnfieber"
Herausgeber: Schweizerische Vereinigung der Farnfreunde und
Gesellschaft der Schweizer Staudenfreunde erschienen
und kann dort zu einem Preis von CHF 25,00 bestellt werden.
Gekürzter Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors.

 
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