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In
hellen Mondnächten, wenn Farben und Texturen weitgehend unsichtbar
werden, nehmen wir die Umrisse, etwa von Bäumen oder Gebäuden
deutlicher wahr. Schon das Zukneifen der Augen am lichten Tag lässt
die Silhouetten hervortreten.
Die Trichterformen von Matteuccia struthiopteris sagen anderes
aus als die kugelige oder abgeflachte Form von Andiantum pedatum,
als der aufstrebende Hochbusch von Dryopteris goldina oder die
nur wenig vom Boden abgehobenen moosigen Polster von
Polystichum setiferum 'Plumosum Densum'.
Kaum zu trennen von der Form sind Bewegung und Richtung der einzelnen
Wedel: überhängend etwa bei Dryopteris dilatata und
Polystichum polyblepharum, straff aufrecht bei Dryopteris
villarii. Nicht nur in der Blumensteckkunst, wo diese Eigenschaften
bewusst eingesetzt werden, auch in der Gartengestaltung sind sie wichtig,
erzeugen sie unterschiedliche Stimmungen. Lesen
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Fritz Wassmann ist freischaffender Gartengestalter
und Fachlehrer
Der Beitrag ist in "Pteridomania - Farnfieber"
Herausgeber: Schweizerische
Vereinigung der Farnfreunde und
Gesellschaft der
Schweizer Staudenfreunde erschienen
und kann dort zu einem Preis von CHF 25,00 bestellt werden.
Gekürzter Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors.
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